Liebe Freunde, hier auf dieser Seite stellen wir Spaziergänge vor, die ihr in unserer Stadt unternehmen solltet. Sie sind nicht zu lang, bieten auch immer einige Einkehrmöglichkeiten und natürlich erzählen  wir euch an einigen „Stationen“ etwas wissenswertes.

Wir wünschen euch viel Spaß auf „unseren“ Touren durch die Stadt.

Eure Kölschgänger


Von der City ins Friesenviertel

Heute möchte ich euch einladen, einen weiteren „Kölschgänger-Spaziergang“ zu unternehmen. Ich würde mich sehr freuen, wenn der eine oder andere diesen Weg nachgeht. Diese Tour geht mitten durch die Innenstadt und das Friesenviertel. Wir beginnen nicht allzu weit vom Dom und besuchen das Jupp Schmitz Denkmal. Danach geht es ein Stück durch die Kölner Einkaufstraße. Mitten auf der Schildergasse treffen wir dann auf die Antoniterkirche, der wir einen Besuch abstatten.PicsArt_10-22-03.40.51

Nach einer Stärkung im Traditions – Gasthaus „Bei d’r Tant“ geht es weiter an Kölns größtem Platz, dem Neumarkt, vorbei zur Kirche St. Aposteln. Den Besuch dieser wunderschönen Kirche lassen wir uns auf keinen Fall entgehen.

Durch weitere Einkaufstraßen nähern wir uns dann dem Millowitsch Denkmal, wo sich ein Fotoshooting mit diesem Original einfach anbietet. Nur wenige Meter weiter gelangen wir dann zur Hahnentorburg, durch die schon große Kaiser schritten.IMG_20191022_140536

Nach so viel Kölner Geschichte bewegen wir uns nun zu einem Brauhaus mit großer Tradition, dem Päffgen. Und da es unmöglich ist, seine Gäste von hier aus noch einmal zum weitergehen zu bewegen, beenden wir die heutige Tour hier und lassen uns lieber noch einige Päffgen Kölsch schmecken.

Aber jetzt genug geredet, lasst uns losgehen.

Diese Tour beginnt am Jupp Schmitz Plätzchen.
Jupp Schmitz war Schlager- und Krätzchensänger und natürlich Karnevalist. Seine bekanntesten Lieder sind sicher: „Wer soll das bezahlen“ und „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“, sowie „Es ist noch Suppe da“.
Wegen seines markanten Oberlippenbartes wurde er von den Kölnern „dä Schnäuzer“ genannt. Er starb 1991 und liegt auf Melaten begraben. Auf seinem Grabstein ist der Titel des Liedes „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ eingraviert. 1994 wurde dieses Denkmal aufgestellt und kurz danach auch der Platz auf seinen Namen umgetauft.

Weiter geht es jetzt bis zur Gürzenichstraße. Hier biegen wir rechts ab in Richtung GaleriaKaufhof. Gleich neben dem Kaufhaus kommen wir noch am Kölner Bierbrunnen vorbei. Die hier entstandene Brunnenanlage war für eine alljährliche Veranstaltung gedacht. Es sollte einmal im Jahr kurzzeitig Bier an diesem Brunnen gezapft werden können. Den für die Passanten verblüffenden Ausschank am Brunnen ermöglichte eine unterirdisch verlegte Zuleitung, die zu einem in einer Nebenstraße parkenden Bierwagen führte. Leider war diese Veranstaltung nur von kurzer Dauer.

Wir gehen weiter geradeaus, bis wir nach etwa 200 Metern auf der linken Seite die Antoniterkirche erreichen.
Seit 1805 werden hier Gottesdienste gefeiert. Damit ist die Antoniterkirche das älteste protestantische Gotteshaus Kölns. Anfang der 90er Jahre kam sie in die Schlagzeilen, als hier in einer der ersten Kirchen des Landes „Kirchenasyl“ gewährt wurde. Jürgen Becker gab ihr einmal den Beinamen „Mc Donalds unter den Kirchen“ wegen ihrer 10-Minuten- Andachten. Gehen wir nun die Schildergasse weiter bis zur U-Bahn und biegen hier links ab auf die Antonsgasse und dann rechts auf die Cäcilienstraße.

Nun erreichen wir das Gasthaus „Bei dr Tant“, eine alte Traditionskneipe, in der Gaffel-Kölsch gezapft wird. Natürlich vom Fass. Ob im Sommer auf der Terrasse, an der hufeisenförmigen Theke oder im Oberstübchen. Egal, hier fühlt man sich wohl. Ein paar Kölsch und “jet zo müffele” (wie der Kölner sagt) und schon vergeht die Zeit wie im Fluge. Früher konnte man vom ersten Stock direkt hinunter schauen, aber mittlerweile ist die Decke geschlossen. Den Namen hat die Kneipe von Maria Kremer, die nach dem Krieg das Gebäude unter großen Mühen wieder aufbauen ließ. Für die Kinder hatte sie immer eine Zuckerstange übrig und wurde von den Menschen liebevoll „de Tant“ gerufen. Nur ein paar Schritte vom hektischen Neumarkt entfernt liegt dieses kleine Paradies.

Wir gehen jetzt ein Stück zurück, bis wir wieder auf die Schildergasse kommen. Hier biegen wir links ab und sehen die Kirche St. Aposteln bereits vor uns.

St. Aposteln wurde unmittelbar an der römischen Stadtmauer erbaut, war aber wohl anfangs nur ein einfacher Bau. Erst unter Erzbischoff Pilgrim änderte sich das im 11. Jahrhundert. Im 13. Jahrhundert wurde die Kirche dann noch einmal stark vergrößert, denn zu dieser Zeit entstand die achteckige Kuppel und der sogenannte Kleeblattchor. St. Aposteln verfügt über drei Orgeln. Man erkennt an der Kirche immer noch ein ehemaliges Türchen, das zugemauert wurde. Auf dieser Höhe war die Stadtmauer und der Pfarrer kürzte seinen Weg über einen Steg direkt in den Chor der Kirche ab. Unmittelbar hinter dem Eingang finden wir die Figuren der „14 Nothelfer“. Der bekannteste ist wohl heute noch der Heilige Christopherus, der durch den ADAC in den Köpfen der Menschen geblieben ist. Der Heribertskelch aus dem 13. Jahrhundert ist die größte Kostbarkeit, mit der St. Aposteln heute aufwarten kann. Die Gravur des Kelches stellt die zwölf Apostel dar. Sehr schön ist der ehemalige Pfarrgarten. Ihr solltet mal reinschauen. Hier im Grünen dringt kaum Lärm durch und es fällt schwer zu glauben, dass man nur ein paar Schritte vom Neumarkt entfernt ist. Ebenfalls etwas in Vergessenheit geraten ist das Adenauer Denkmal im Schatten von St. Aposteln.IMG_20191022_133105

Nach dem Besuch dieser sehr schönen Kirche begeben wir uns auf die Hahnenstraße und gehen diese durch bis zur Hahnentorburg.

Die Hahnentorburg ist eine der drei großen Torburgen, die noch erhalten sind, jedenfalls halbwegs. Zu Zeiten der Kaiser und Könige wurden diese in Aachen gekrönt. Wenn sie Köln besuchten, kamen sie hier durch das Hahnentor. Entsprechend prächtig war natürlich dieser Eingang in die Stadt.

Von der Hahnentorburg gehen wir nach Osten und folgen der Fahrradroute „Wälle“. Wir biegen dann links ab auf die Pfeilstraße und folgen dieser für etwa 250 Meter, gehen dann rechts ab auf die Ehrenstraße und kommen nach weiteren 200 Metern auf die Breite Straße, wo sich der Willi-Millowitsch-Platz mit dem Millowitsch-Denkmal befindet.IMG_20191022_130142

Willi Millowitsch stammt aus einer alten Schauspieler-Dynastie. Das Theater faszinierte ihn bereits als Kind und so war der weitere Werdegang vorgezeichnet. Sein Theater an der Aachener Straße war absolut Kult, seine Fernsehaufzeichnungen „Straßenfeger.“ Auch als Sänger hatte er Erfolg, beispielsweise mit dem Lied „Schnaps, das war sein letztes Wort“. Unvergessen bleibt den Kölnern zweifellos seine Interpretation von „Ich ben ne kölsche Jung“. Hier am Willy-Millowitsch-Platz steht nun sein Denkmal. Ein schöner Ort, denn hier ist immer Betrieb und so bleibt er unvergessen. Erwähnen muss ich leider noch, dass es auch in der weiter nördlich gelegenen verbotenen Stadt, mit dem unaussprechlichen Namen, am Uerige Brauhaus eine Gedenktafel der Millowitsch-Dynastie gibt.

Wir folgen nun der Breiten Straße und biegen direkt rechts ab auf die Albertusstraße und nach 200 Metern links in die Friesenstraße. Dann kommen wir zum Brauhaus Päffgen, unserer letzten Station dieser Tour. Wer hier erstmal sitzt und ein paar Päffgen-Kölsch genossen hat, dem wird schnell klar, warum diese Tour hier endet.

Dieses Brauhaus wird immer genannt, wenn vom Friesenviertel die Rede ist, denn es ist untrennbar mit diesem Viertel verbunden. Das Päffgen gibt es hier bereits seit 1883. Besonders schön ist der Biergarten, seit einiger Zeit im Winter überdacht. Zwei Kastanien stehen hier im Biergarten, von Hermann Päffgen 1884 selbst gepflanzt. Bis heute gibt es Päffgen-Kölsch nur in Fässern. Kein Flaschenbier und auch das mittlerweile übliche Lohnbrauverfahren werden hier abgelehnt. Durch die begrenzte Herstellungsmenge gibt es Päffgen deshalb nur in wenigen ausgesuchten Gasthäusern.IMG_20191022_124924

Übrigens haben Friesenstraße nebst Platz ihren Namen von Tuchhändlern aus Friesland, die sich im 10. Jahrhundert hier angesiedelt haben sollen.
Früher sah man in den Brauhäusern überall Marienbildchen. Diese Tradition ist mittlerweile fast ausgestorben. Fast, denn im Päffgen gibt es das noch. Und, soweit mir bekannt ist, gibt es hier als einziges Brauhaus noch das „ewige Licht“, das nur mal nebenbei.

 


Südstadtour

„Et Hätz vun Kölle schläät en d´r Südstadt“, sagen eingefleischte Kölsche. Also dachte ich mir, „Wahnsinn, do jommer och hin“, wie Wolfgang Niedecken, der übrigens auch aus der Südstadt kommt, schon vor langer Zeit sang. So schauen wir an der Severinstorburg vorbei und checken ins Früh im Veedel auf ein Kölsch ein. Frisch gestärkt machen wir uns dann auf zur Ulrepforte und danach zum Karl- Berbuer-Platz, wo diesem großen Sänger und Komponisten ein Brunnen gewidmet wurde.

Nun schauen wir uns zwei Kirchen an. Erst St. Gregorius im Elend und danach St. Severin. Ein Stückchen weiter die Severinstraße hinunter machen wir nochmal eine kleine Kölsch– Pause, diesmal im alten Brauhaus. Das war die Südstadttour im Überblick und ich finde, schön ist sie, wirklich schön.IMG-20190917-WA0009

Wir starten unsere Tour an der Severinstorburg. Die am Chlodwigplatz gelegene Torburg hat ihren Namen von der Pfarrei St. Severinus. Das Severinstor oder „Vringspooz”, wie sie auf Kölsch genannt wird, ist eine der Stadttorburgen der mittelalterlichen Stadtmauer.
Im 13. Jahrhundert errichtet, diente sie der Verteidigung des Toreingangs, und war gleichzeitig ein wichtiger Standpunkt zur Sicherung einiger Klöster und der Straße in Richtung Bonn. Nachdem 1881 die Stadtmauer eingerissen wurde, verlor die Torburg ihre Funktion und beherbergte lange Zeit verschiedene Museen. Heute kann man sich in der Torburg trauen lassen und verschiedene Räumlichkeiten können für private Feiern gemietet werden. Traditionell wird hier jedes Jahr die Geschichte von Jan und Jriet aufgeführt.

Das „Früh im Veedel“ ist direkt daneben, mitten im Herzen der Südstadt und eine der ältesten Gaststätten Kölns. Früher war hier eine Brennerei beheimatet, wie man an der Fassade immer noch erkennen kann. Seit 1979 wird hier Früh-Kölsch gezapft. Im „Invalidendom“, wie er bei Insidern heißt, kann man immer noch die historische Destille bewundern, die hier früher im Einsatz war. Das Essen ist typisch Kölsch und das urige Flair lädt zum Verweilen ein.

Von hier aus sind es gerade einmal 500 Meter bis zur Ulrepforte. Also los geht es. Wir gehen noch einmal an der Severinstorburg vorbei und kommen automatisch auf den Karthäuserwall. Nun geht es nur noch geradeaus und wir laufen direkt auf unser Ziel zu. Die „Ülepooz“, wie der Kölner sagt, hatte keine große Bedeutung für den Verkehr und war deshalb das kleinste der Stadttore. Auch dieses Tor wurde im 13. Jahrhundert während des Baus der mittelalterlichen Stadtmauer errichtet. Mit einer Breite von vier Metern war es der schmalste Durchgang der Kölner Stadttore. Den Namen hat es von den „Ulnern“ (Töpfer), die ihr Handwerk hier ausübten. Wegen der Brandgefahr mussten sie in unbewohnte, eher bäuerliche Bereiche ausweichen.

In der Nacht zum 15. Oktober 1268 war die Ulrepforte Schauplatz einer blutigen Auseinandersetzung. Der zuvor aus Köln geflohene Erzbischof Engelbert II. von Falkenburg hatte vor, gegen die Overstolzen seine Macht zurückzuerobern. Hilfe hatte er dabei von der, ebenfalls aus der Stadt vertriebenen, Familie der „Weisen“.
Einer Sage nach wurde ein Schuster mit Namen Havenit, der direkt an der Mauer wohnte, mit 25 Mark bestochen, um einen Tunnel zu graben, durch den ein unbemerktes Eindringen in die Stadt möglich war.
Allerdings flog der Plan auf und die Eindringlinge konnten getötet, in die Flucht geschlagen oder gefangen genommen werden.
Tatsächlich wurde bei Bauarbeiten, welche die Prinzengarde in Auftrag gegeben hatte, ein nachträglich zugeschütteter Durchgang entdeckt. Ob dieser etwas mit der Schlacht an der Ulrepforte zu tun hatte, ist allerdings nicht bestätigt.

Ab 1450 wurde dieses eher unwichtige Stadttor zugemauert und der Turm zur Windmühle umgebaut… Im Gegensatz zu Wassermühlen, die im Falle einer Belagerung anfällig waren, da die Belagerer den Kölnern das Wasser abgraben konnten, waren Windmühlen sicher. Und so konnte hier die wichtige Versorgung durch Mahlen des Korns aufrechterhalten werden. Im 19. Jahrhundert wurde an der Ulrepforte immer wieder angebaut und diese verstärkt. So gab es 1900 hier sogar eine Gastwirtschaft. Nach dem Zweiten Weltkrieg haben die roten Funken die Ulrepforte gepachtet.

Von hier bis zum Karl Berbuer Platz sind es ebenfalls wieder rund 500 Meter. Dazu biegen wir ab auf die Ulrichgasse und folgen dieser. Die Ulrichgasse hat ihren Namen eigentlich von den „Ulnern“, den Töpfern. Durch Fehldeutungen wurde daraus Ulrich. An dieser Gasse wurde auch die berühmte Schlacht an der Ulrepforte ausgetragen. Wir folgen der Straße weiter, bis es leicht nach rechts zum Karl-Berbuer-Platz abgeht und wir praktisch bereits vor dem Denkmal stehen.

Der sogenannte Narrenschiffbrunnen. Der Kölner Sänger und Komponist Karl Berbuer schrieb im Laufe der Jahre über 120 Lieder, von denen einige auf etwas kuriose Art Verwendung fanden. So reiste Konrad Adenauer 1950 als Bundeskanzler zu einem Besuch nach Chicago. Da es zu dieser Zeit noch keine offizielle Hymne gab, wurde er mit dem Berbuer Lied „Heidewitzka, Herr Kapitän“ empfangen. Bei anderen offiziellen Gelegenheiten wurde auch gerne „Wir sind die Eingeborenen von Tritzonesien“ gespielt, eine kleine Anspielung auf die drei Zonen der Westmächte. Auch bei Sportlehrehrungen war es sicher ein besonderes Gefühl mit dem Tritzonesien Lied geehrt zu werden. Weitere sehr bekannte Lieder waren „Un et Arnöldche fleut“ oder das „Camping Leed“. Der Brunnen wurde 1987 errichtet und stellt Figuren seiner Lieder dar, sowie Karl Berbuer selbst.

Wir verlassen den Platz wieder und gehen auf die Severinstraße zu. Diese überqueren wir und spazieren nun automatisch auf die Kirche St. Gregorius im Elend zu.
Der Name im Elend entstand aus dem früheren Namen des Katharinengäßchens. Dieses hieß früher „Om Elend“. Die Kirche hatte eine besondere Stellung, denn auf dem Elendskirchhof wurden die heimatlosen und nicht-katholischen Leute begraben. Diese durften damals noch nicht auf einem Pfarrkirchhof beerdigt werden. Es war also der Friedhof der „akatholischen Toten“. Protestanten wurden später dann auf dem Geusenfriedhof beerdigt, wohin uns ein anderer Spaziergang führt. Die Kirche wird bis heute für katholische Gottesdienste nationaler Minderheiten genutzt, womit sie ihrer Tradition treu geblieben ist. Das Eingangsgitter stand übrigens früher am Kölner Rathaus. Außerdem ist sie die einzige private Kirche Kölns, da sie der Familie de Groote gehört. Und das schon seit 1678.

Wenn wir aus dem Haupttor treten, liegt links die Achternstraße. Der große Kölner Liedermacher Willi Ostermann hat einen sehr bekannten Song geschrieben, dessen Inhalt sich hier abgespielt haben soll. Denn hier war die Wohnung seiner Schwiegereltern und diese hießen „Palm“. Ich denke jeder Kölner kennt dieses Lied. „Kut erop! Kut erop! Kut erop! Bei Palms do es de Pief verstopp….“ und so weiter. Auf der Rückseite der Kirche liegt die Arnold-von-Siegen-Straße. Dieser Arnold von Siegen (1484 – 1569) war von 1529 – 1562 Bürgermeister von Köln und hatte damit satte 12 Amtszeiten. Als hochrangiger Ritter bescherte er der Kirche St. Johann Baptist einiges an Reichtum. Er liegt auch im südlichen Seitenschiff der Kirche begraben. Die Stadt widmete ihm auch einen Brunnen, der an ihn erinnert. Dieser hat die Form des Familienwappens.

Aber das nur am Rande. Wir haben uns nun eine Erfrischung verdient und gehen zurück auf die Severinstraße und biegen links ab. Nach wenigen Metern erreichen wir auf der rechten Straßenseite liegend “Das Alte Brauhaus”.
An diesem Ort entstand 1894 die Brauerei Reissdorf, von Heinrich Reissdorf gegründet. Nach dem 2. Weltkrieg befand sich hier die Flaschenfüllanlage. Nachdem der Platz aber zu eng wurde und in Rodenkirchen ein neues Werk entstand, wurde 2010 an alter Stelle wieder ein Brauhaus errichtet. Diese Tradition setzt das Brauhaus fort, da hier natürlich Reissdorf gezapft wird. Hier, mitten in der Südstadt und im Schatten der Severinstorburg, lässt es sich gut aushalten. Bei schönem Wetter können die Glastüren geöffnet werden. So sitzt man dann direkt an der Straße und bekommt auch noch etwas vom Leben im Veedel mit.

Nachdem wir uns gestärkt haben, wollen wir nun die letzte Station dieser Tour anlaufen. Dazu gehen wir die Severinstraße weiter hinunter und kommen nach kurzer Zeit zur Kirche St. Severin.
Sie ist die zweithöchste der romanischen Kirchen in Köln, nur Groß St. Martin ist knapp drei Meter höher. Der Name dieser Kirche prägte das ganze Veedel. Auch die Hauptstraße des Veedels, die Severinstraße ist nach ihr benannt. Zur Zeit der Römer war sie ein wichtiger Teil der Nord-Süd-Verbindung. Hier befand sie ein großes Gräberfeld. Am Rande des Feldes gab es eine kleine Kapelle, aus der im Laufe der Jahrhunderte dann St. Severin wurde. Den Namen bekam die Kirche durch den Heiligen Bischof Severin, der laut Legende durch Engelsgesang vom Tode des hl. Martin erfahren hatte. Selbst Papst Leo III. hat diese Kirche besucht.

Nach dem Besuch der Hauptkirche hier im Severinsviertel schauen wir noch beim Schokoladenmädchen vorbei. Dieses Denkmal befindet sich direkt an der Kirche.
Das Schokoladenmädchen, wie es genannt wird, hat seinen Platz in der Südstadt und in den Herzen der Menschen im Veedel. Vor dem Denkmal steht ein Blumenkübel, der regelmäßig von den Bewohnern des Veedels bepflanzt wird. Viele nennen es auch „Gerda“. So wurde das Mädchen von der Uschi Huber genannt, die ein ganzes Buch mit Fotografien herausgegeben hat. Ihr war aufgefallen, dass sich dieses Denkmal immer wieder verändert und das Schokoladenmädchen zum öffentlichen Leben auf diesem Platz dazugehört. So entstand dieses sehr schöne Buch. Wir brauchen jetzt nur ein paar Schritte weiter zu gehen und kommen wieder zum Ausgangspunkt der Tour, der Severinstorburg.

 

 


Vom Rhein in die Südstadt

Der erste Spaziergang in unserer wunderbar verrückten Stadt führt uns vom Rande der Altstadt ein Stück am Rhein entlang in Richtung Bayenthal und in die Südstadt.
Genießen wir ein leckeres Kölsch im “Brauhaus Im Roten Ochsen” oder auf der Hafenterrasse im “Biergarten am Malakoffturm”. Weitere Möglichkeiten bieten sich im “Bürgerhaus Stollwerk” und in der urigen “Ubierschänke”.
Wir werfen einen Blick in die „Schifferkirche“ St. Maria Lyskirchen und in unsere historische Kölner Senfmühle, wenden uns dann dem Denkmal des Tauziehers zu und gehen über Kölns älteste Brücke, die über Rheinwasser führt.
Dann spazieren wir ein wenig durch das Gebiet des neuen Rheinauhafens, denn hier hat sich in den letzten Jahren unglaublich viel verändert. Wir erfahren etwas kölsche Geschichte über den Malakoffturm, die Bottmühle und den Bayenturm. Ein schöner und informativer Spaziergang durch unsere schöne Stadt – denn Köln hat was zu bieten.

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Wir starten am Thurnmarkt, vor dem Brauhaus im Roten Ochsen, nur ein paar Meter von der Altstadt entfernt. Dieses Brauhaus kann auf eine lange Tradition zurückschauen, die bis ins Jahr 1798 zurückreicht. Leider wurde 1916 der Braubetrieb eingestellt und das Traditionshaus von dieser Zeit an als Gasthaus weitergeführt. Hier haben wir die Möglichkeit, die Tour mit einem leckeren Reissdorf Kölsch zu beginnen, natürlich vom Fass gezapft. Dazu vielleicht etwas typisch Kölsches zum Essen, etwa einen „halven Hahn?“.

Es gibt viele Legenden, wie es zu diesem kulinarischen Leckerbissen kam. Hier ist eine davon: Ein Köbes serviert dem Kunden ein Roggenbrötchen mit Käse. Dieser beschwert sich allerdings, er hätte nur ein halbes Brötchen bestellt. „Ävver isch wollt doch bloß ne halve han“, daraufhin schnitt der Köbes das Brötchen durch und nannte es von da an „Halver Hahn“. Ja, so sind sie, die Köbesse.
Bei schönem Wetter bietet sich der kleine Biergarten vor dem Haus an. Dieser liegt zwar direkt an der Straße, ist aber trotzdem einigermaßen ruhig gelegen.

Nachdem wir uns gestärkt haben, setzen wir unsere Tour fort. Aus dem Brauhaus kommend gehen wir rechts die Straße hinunter und biegen wieder rechts ab in den Filzengraben. Hier führten früher die Filzer ihr Handwerk aus und nutzten den hier entlang laufenden Bach für ihre Filzerzeugnisse, wie z.B. Hüte. Wenige Meter danach gehen wir links in die Straße an Lyskirchen und erreichen unser nächstes Ziel, die Kirche St. Maria Lyskirchen. Sie ist die kleinste der zwölf großen romanischen Basiliken, entstand etwa um 1220. Besonders schön sind die Gewölbefresken über dem Eingang. Diese wurden ab 1879 wieder freigelegt und sind größtenteils erhalten geblieben. Die Kirche hat auch den Beinamen „Schifferkirche“, weil hier die spätgotische Schiffermadonna verehrt wird. Dies ist kein Wunder, bedenkt man die unmittelbare Nähe zum Rhein. Außerdem befand sich hier am Rhein die Holzwerft. Bau -und Brennholz wurde hier entladen und gehandelt. Daran erinnert der Name des benachbarten Platzes, der Holzmarkt. Aber zurück zur Kirche. Bei genauer Betrachtung stellen wir fest, dass diese Kirche nur einen Turm hat. Der geplante linke Turm hat nur zwei Geschosse und da Lyskirchen immer nur Pfarrkirche war und deshalb zu wenig Geld zur Verfügung stand, wurde er nie fertig gestellt. An der Westfassade sind einige Hochwassermarkierungen zu erkennen. So z.B. eine Markierung aus dem Jahre 1784, als Köln von einem schlimmen Hochwasser mit Eisgang heimgesucht wurde. Neben der Kirche geht es einige Treppenstufen hoch und wir befinden uns auf dem ehemaligen Kirchhof. Er ist heute eine kleine Grünanlage im Schatten der Kirche. Hier fehlt jetzt nur noch eine hübsche Bank, um diese feine Anlage in Ruhe genießen zu können.

Verlassen wir nun die Grünanlage und überqueren die Große Witschgasse. Übrigens der älteste nachgewiesene Straßenname in Köln. Bereits 948 wurde die Witschgasse urkundlich erwähnt, vermutlich benannt nach einem Grundstückseigentümer Namens Wizechinus.
Wir stehen nun direkt vor dem Schaufenster der historischen Senfmühle. An manchen Tagen steigt einem der Senfgeruch auch bereits in die Nase. Die historische Kölner Senfmühle ist über 200 Jahre alt und damit eine der ältesten in Europa. Sie wurde 2009 wieder in Betrieb genommen. Hier können wir die altertümliche Herstellungsweise in seiner vollen Bandbreite bewundern. Pro Tag werden etwa 360 kg feinster Gourmetsenf in neun verschiedenen Geschmacksrichtungen von süß über mittelscharf bis scharf hergestellt. Hierzu werden alte Rezepte aus dem 15. Jahrhundert und aus dem Jahr 1820 verwendet, wie es dem Baujahr der Senfmühle entspricht.

Nehmt Euch ein wenig Zeit und nutzt die Gelegenheit, dem Senfmüller bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen. Mehrere Führungen täglich geben dazu reichlich Gelegenheit. Und natürlich muss man den Senf auch probiert haben, denn er ist von höchster Stelle prämiert worden. Hier wird Klasse statt Masse geboten. In vielen Kölner Metzgereien und Gasthäusern wird dieser Senf verköstigt, auch im Roten Ochsen. Nach diesem kulinarischen Highlight käme jetzt eine kleine Erfrischung in einem schönen Biergarten gerade richtig. Und dä, wie der Kölsche sagt, brauchen wir nur die vor uns liegende Straße zu überqueren und stehen direkt vor dem Malakoffturm mit Biergarten. Mutter Colonia meint es heute sehr gut mit uns. Also einen schönen Platz gesucht. Die meisten Plätze bieten eine schöne Sicht auf den Rhein.

Seit 2005 befindet sich dieser schön gelegene Biergarten mit 200 Sitzplätzen auf der Hafenterrasse und lädt bei schönem Wetter zu einem süffigen Sion Kölsch ein. Essen wird nicht angeboten, aber direkt vor dem Biergarten befindet sich eine Imbissbude. Wir dürfen das Essen mit in den Biergarten nehmen. Ein Schild vor dem Biergarten weist sogar extra darauf hin, dass nach einer Biergartenverordnung König Ludwigs aus dem 19. Jahrhundert mitgebrachte Speisen im Biergarten verzehrt werden dürfen. So mag es der Kölsche. Also genießen wir die Zeit und betrachten uns den Malakoffturm schon einmal in Ruhe und erfahren etwas über seine Geschichte.

Als im Jahre 1848 die rheinseitige Stadtbefestigung ausgebaut wurde, entstand vor der südlichen Altstadt ein neuer Sicherheitshafen. Um diesen zu schützen, wurde im Jahre 1855 der Malakoffturm als Geschützturm gebaut. Die Anlage lag damals noch an der Nordspitze der „Rheinau“. Seinen für uns etwas seltsamen Namen hat der Turm von der Eroberung des Fort Malakow in Sewastopol durch französische Truppen im Jahre 1855. Durch die Berichterstattung während des Krimkrieges wurde der Name Malakoff mit Stärke, Größe und Belastbarkeit in Verbindung gebracht.
Nachdem diese Verteidigungseinrichtung später nicht mehr gebraucht wurde und das Areal zum Rheinauhafen umgestaltet wurde, entstand ein neues Hafenbecken und der Turm wechselte die Seite und steht jetzt auf der Stadtseite. Im Jahre 1880 wurde dann eine hydraulische Druckwasserpumpe in den Turm eingebaut, um das Bewegen der nebenan liegenden Drehbrücke zu ermöglichen. Diese befindet sich direkt neben dem Biergarten und deshalb schauen wir sie uns jetzt an. Übrigens ist sie Kölns älteste Brücke, die über Rheinwasser führt.

Die Drehbrücke am Malakoffturm wurde 1888 gebaut, um einen weiteren Zugang zum Rheinauhafen zu schaffen. Als Antriebstechnik war die damals sich entwickelnde Elektrizität zu schwach und die Dampfkraft zu unattraktiv und aufwendig. Deshalb entschied man sich damals für Druckwasser. Dieser Druck wird in der Pumpstation erzeugt, die im Malakoffturm untergebracht ist. Mittels unterirdischer Rohre ist die Pumpstation mit den Bewegungseinheiten der Brücke verbunden. Zu festen Zeiten wird die Brücke für den Schiffsverkehr gedreht. Wer Gelegenheit hat, sich das anzusehen, sollte es machen. Es lohnt sich.

Direkt rechts neben der Brücke sehen wir uns noch ein Denkmal an, den Tauzieher. Diese Skulptur aus Muschelkalk wurde im Rheinauhafen 1911 aufgestellt. Man hat sie dann 1980 unter Denkmalschutz gestellt. Sie hat eine Höhe von etwa 6,50 Meter, wobei der Sockel etwas mehr als die Hälfte davon einnimmt. In Köln übrigens eine der ganz seltenen Figuren, die einen körperlich arbeitenden Menschen zeigen. Nun spazieren wir über die Drehbrücke. Direkt vor uns liegt das Schokoladenmuseum.

Wir biegen aber nach rechts ab in das Gebiet des Rheinauhafens und schauen uns ein wenig um. Wir gehen auf die ersten Häuser zu und kommen automatisch auf die Straße Im Zollhafen. Direkt als erstes haben wir auf der linken Seite das Sport- und Olympiamuseum. Kurz danach lohnt es sich immer wieder, mal ein paar Meter Richtung Rhein zu gehen, da hier einige sehr schön restaurierte Kräne stehen, die erahnen lassen, dass es hier früher ein wenig robuster zuging.
Hier auf dem Rhein gab es früher eine kleine vorgelagerte Insel, eine Werth. Diese war wirklich klein und wurde deshalb nur das Werthchen genannt. Die Insel erstreckte sich etwa vom Bayenturm, den wir gleich noch sehen werden, bis kurz vor St. Maria Lyskirchen. Im 13. Jahrhundert taucht die Insel in Aufzeichnungen erstmals auf, damals als Hinrichtungsstätte. Später wurde sie von Fischern und Schiffsbauern genutzt, im 19. Jahrhundert dann in einen Park umgewandelt. Wir gehen gemütlich weiter und lassen den Rheinauhafen auf uns wirken. Nach einiger Zeit taucht rechts ein imposanter Turm auf, der Bayenturm.

Der Bayenturm ist ein mittelalterlicher Wehrturm, der um 1220 als Teil der acht Kilometer langen Stadtbefestigung entstand. Er war der südliche Eckturm der Stadtmauer, die Köln 700 Jahre lang umschloss. Mit seinen 35 Metern Höhe und 2,50 Meter dicken Mauern ist er schon sehr imposant anzuschauen. Ebenfalls konnte von hier aus der „Treidelbetrieb“ (das Ziehen der Kähne stromaufwärts durch Pferde) überwacht werden. Dem Turm vorgelagert war eine Schleuse, durch die der Graben vor der Stadtmauer geflutet wurde. Während des zweiten Weltkrieges wurde der Turm erheblich beschädigt und fristete lange Zeit sein Dasein als Ruine. Erst 1987 wurde er wieder aufgebaut, eigentlich unglaublich. Heute ist er Sitz der von Alice Schwarzer initiierten gemeinnützigen Stiftung „Frauen Media Turm“. Im Turm befindet sich auch ihr Büro und die Redaktion der Zeitschrift „Emma“. Eine alte Kölner Weisheit sagt „Wer den Turm hat, hat die Macht“. Ein prima Streitthema für gesellige Runden in unseren schönen Brauhäusern, finde ich. Stimmung garantiert.

Wir verlassen jetzt den Rheinauhafen und überqueren die B 51. Bayenthal war übrigens der erste Stadtteil, der mit einer Pferdebahn an die Innenstadt angeschlossen wurde.
Aber zurück zu unserer Tour. Wir biegen in den Ubierring ein. Wenn wir uns die Namen der hier beginnenden Ringstraßen genauer ansehen, stellen wir fest, dass diese nach den Herrschergeschlechtern benannt sind. Beginnend mit den Ubiern, dann den Sachsen, Karolingern, Saliern und den Preußen. Wir folgen nun dem Straßenverlauf, bis wir die Ubierschänke erreichen.
Die wohl traditionsreichste Kneipe in der Südstadt, urig und typisch kölsch. Und da in urigen Kneipen immer alles etwas anders ist, gibt es hier auch ein eigenes Bier, nämlich Böll Bier. Benannt wurde das Bier nach dem Szenewirt Clemens Böll, der nur wenige Schritte von hier das “Chlodwig Eck“ betrieben hat. Neben Kölsch könnt ihr hier je nach Saison auch Maibock, Helles oder den Roten Bengel trinken. Diese Biere werden in der Sünner Brauerei im Lohnbrauverfahren unter Aufsicht nach eigener Rezeptur gebraut. Da es in kleinen Brauchargen hergestellt wird, kann auf groß industrielle Stabilisierungsmethoden verzichtet werden und wir bekommen ein absolut natürliches Bier. Auch Konzerte finden hier regelmäßig statt.

So, nach einer Erfrischung in der Ubierschänke gehen wir jetzt den Ubierring einige Meter zurück, bis es links in die Straße “An der Bottmühle” abgeht. Dieser folgen wir bis an ihr Ende. Nun liegt links die Bottmühle.

Die Bottmühle liegt zwischen Bayenturm und Severinstorburg, war aber kein Teil der mittelalterlichen Stadtmauer. Etwa 1552 wurde hinter der Stadtmauer eine „Bott“ (Wallplattform) angelegt. Eigentlich war geplant, hier eine Geschützstellung einzurichten. Gebaut wurde später eine Bockwindmühle. Um 1678 wurde diese durch eine steinerne Turmwindmühle ersetzt. Sie war lange in Privatbesitz und gehört erst seit 1921 der Stadt Köln. Seit 1970 ist sie der Sitz der „Sozialistischen Jugend der Falken“.

Wir überqueren nun die Straße und gehen jetzt die Karl-Korn-Straße hinunter. Nach einer Weile kommen wir automatisch zu unserem letzten Ziel des Spaziergangs, dem Trude-Herr-Park.
Dieser Park ist der beliebten und unvergessenen kölschen Volksschauspielerin gewidmet. Lange Zeit hatte Trude Herr ein eigenes Theater mitten in der Südstadt. Mit ihrem Talent für komische Auftritte sorgte sie auf der Bühne für ausgelassene Stimmung. So flog sie auch schon mal als komischer Engel über die Bühne. Musikalisch hatte sie mit dem Lied “Ich will keine Schokolade” einen Riesenhit. Von ihrer ernsten Seite zeigte sie sich mit dem Hit “Niemals geht man so ganz”, den sie mit Tommy Engel und Wolfgang Niedecken sang. In über 30 Filmen spielte sie ebenfalls mit, so z.B. als Fahrlehrerin an der Seite des ebenfalls unvergessenen Heinz Erhardt.
Nach dem Abriss der Schokoladenfabrik Stollwerk wurde dieser Park mit Grünflächen und Skulpturen angelegt. Direkt am Rand des Parks steht das Bürgerhaus Stollwerk. Bei schönem Wetter lohnt es sich, ein wenig im Biergarten Platz zu nehmen und die Ruhe zu genießen. Immerhin sind wir gerade mal 2000 Meter vom Dom und der hektischen Betriebsamkeit dort entfernt.

Wenn wir rechts am Bürgerhaus vorbei gehen, erreichen wir wieder die B 51. Diese überqueren wir, wenden uns nach links und gehen am Rhein entlang zurück zu unserem Ausgangsort, den wir nach kaum fünf Minuten auf der linken Seite erblicken.