Hier findet ihr kleinere aber ebenfalls schöne Geschichten über unsere Stadt.


Diana mit springender Antilope

Diese Plastik, gestaltet vom Bildhauer Fritz Behn findet ihr auf einem Wiesenstück am Sachsenring, dem längsten Abschnitt der Kölner Ringe.
Aber warum Diana? Wer ist das? Eine ehemalige Freundin oder Liebschaft Behns? Nein, die Dame kommt aus der römischen Mythologie. Sie ist dort die Göttin der Jagd und die Beschützerin der Frauen und Mädchen.

Hergestellt wurde diese Plastik im Jahre 1916, wir sehen Diana und eine Antilope auf einem Sockel in Bewegung dargestellt. Die Antilope im Sprung und auch Diana berührt kaum den Boden. Das Ganze ist stimmig und hübsch anzusehen.

Aber diese Plastik hat auch eine kleine Geschichte hier in Köln zu erzählen. Erstmal stand sie im Rheinpark und später auch am Theodor-Heuss-Ring (damals Deutscher Ring). Seit dem 12.12.1979 steht sie nun am Sachsenring.

Auch wurde sie leider an ihrem heutigen Standort im Februar 2015 durch Vandalismus beschädigt. Ihr wurde das rechte Vorderbein abgebrochen. Die Beamten der Innenstadtwache haben sicher nicht schlecht gestaunt, als ein Mann vor ihnen stand und sagte „Ich möchte das Bein einer Antilope abgeben“. Er hätte dieses auf dem Weg zur Arbeit gefunden.90988796_740415689697077_7890892307677839360_o

Das Kunstwerk hatte bereits mächtig gelitten, Farbschmierereien und Rostfraß hatten ihre Spuren hinterlassen. Nun, nach dem „Beinbruch“ ging es für 5 Monate zur Restauration. Jagdpause.

Von Behn gibt es in unserer Stadt weitere Kunstwerke. So steht im Südpark die Plastik eines Panthers, hergestellt etwa 1920, im Rheinpark finden wir von ihm eine Plastik namens „Die Stehende“ und im Kölner Zoo noch eine weitere Plastik. Diesmal ein Mädchen mit Panther, Antilope war wohl aus.

Nun, Behn war einer der bekanntesten und sicher besten seines Fachs im 20. Jahrhundert, und deshalb wollte ich gerne auf diese Plastik(en) aufmerksam machen, die bei uns leider kaum wahrgenommen werden und zumindest bei der „Diana“ habe ich das Gefühl, sie steht halt irgendwo in der Gegend rum und wird, trotz ihrer Größe leicht übersehen. Schade eigentlich.


Der Börsenbrunnen

Heute möchte ich euch ein paar Hinweise zum Börsenbrunnen an der Gereonstraße geben. Ihr findet diesen Brunnen auf dem Börsenplatz, und er ist ja auch nicht zu übersehen.

Nun zum Brunnen selbst. Unten sehen wir eine große Mittelplatte, aus der kreisförmig Wasserstrahlen sprühen, dieses Wasser wird dann in einer Mulde aufgefangen. Mittig erhebt sich eine große Bronzestele, bestehend aus dreißig rechteckigen Elementen, welche auf der Außenseite offen sind. Auch aus diesen Elementen läuft Wasser.IMG_20190728_132146

Entworfen wurde dieser Brunnen vom Kölner Bildhauer und Medailleur Heribert Calleen im Jahre 1964. Über diesen Herrn werde ich in absehbarer Zeit einen eigenen Beitrag veröffentlichen.

Aufgestellt wurde der Börsenbrunnen einige Monate später vor der Westfassade der Industrie-und Handelskammer, welche ihn auch gestiftet hat. Er soll den Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg in Köln darstellen. Dafür stehen die aufgeschichteten Elemente.

Aber, wie es ja in unserer Stadt so ist, wir neigen dazu, liebgemeinte Spitznamen zu verteilen und viele Objekte im öffentlichen Raum haben so ihre „stadtinternen“ Namen weg, so auch dieser. Ihn nennt man gerne „SCHASCHLIKBRUNNEN“. Schaut ihn euch genauer an, dann wisst ihr, warum.

 


Was steht denn da auf der Deutzer Brücke rum?

Diese Frage haben sich bestimmt schon viele gestellt, wenn sie die Deutzer Brücke überquert haben.

Nun, es handelt sich hier um das Teil eines Kettengliedes der zerstörten Deutzer Hängebrücke, sie wurde von 1913-1915 errichtet.

Ab 1935 wurde sie Hindenburgbrücke genannt, nach dem kurz vorher verstorbenen Paul von Hindenburg. Am 28. 02.1945 brach diese Brücke durch Überlastung zusammen.IMG_20191113_105632

Dieses Stück, ein Augenstab eines der tragenden Kettenglieder der damaligen Konstruktion, wurde bei Bauarbeiten 1977 gefunden und steht heute als Denkmal auf dem nördlichen Fußgängerüberweg der linksrheinischen Brückenseite.

Das Kettenteil ist 9,2 m lang, 0,9 hoch, 12mm dick und wiegt 925 kg.


Drei Straßennamen für eine Straße – Das Seidmacherinnengäßchen

Eigentlich ist diese kleine, kaum 100 Meter lange Straße in der Kölner Altstadt eher als unauffällig im Kölner Straßenbild anzusehen. Gäbe es da nicht eine kleine Besonderheit. Gleich drei verschiedene Straßenbeschilderungen zeigen hier den Namen an. OK, wir sind in Köln, schon klar, hier ist vieles anders, aber das ist schon etwas kurios.

Wenn ihr von Obenmarspforten in die Straße geht, begegnet euch ein Straßenschild mit „Unter Seidmacher“. Von der anderen Seite kommend, habt ihr dann gleich zwei Angebote. Am Haus St. Peter 77 ( Zims) steht in goldener Schrift „Seidmachergäßchen“ und auf der anderen Straßenseite finden wir ein Straßenschild mit „Seidmacherinnengäßchen“. Verwirrend, oder?IMG_20200307_105118

Der Name selbst kommt von den Seidenmacherinnen, die sogar eine sehr bedeutsame Zunft bildeten, was schon höchst ungewöhnlich war. Hier muss „Fygen Lutzenkirchen“ hervorgehoben werden, die diese Zunft lange leitete. Michael hat über diese starke Persönlichkeit bereits einen Beitrag verfasst, ihr findet ihn auf unserer Homepage unter https://koelschgaenger.net/2019/08/17/fygen-lutzenkirchen/

Jetzt will ich aber das Rätsel auflösen. Einige Straßen in der Altstadt weisen mit ihrem Namen auf die historischen Gewerbe hin, die hier ausgeübt wurden, in diesem Fall halt auf die Seidenstickerinnen oder auch Seidenmacherinnen. Allerdings war dieses Quartier in zwei kleine Straßen unterteilt. In der Gasse stand im ausgehenden 14. Jahrhundert das Seidhaus. So hieß diese Straße in den alten Zeiten „Unter Seidmacher“ und der untere Teil hieß „Seidmachergäßchen“. Ferdinand Franz Wallraff fasste dann beide Straßen zusammen.IMG_20200307_104658

In den 1980ern gründete sich der Frauengeschichtsverein, und dieser hängte damals symbolisch ein Schild mit neuem Namen „Seidmacherinnengäßchen“ auf. Denn die alte Bezeichnung wies ja nicht auf das weibliche Geschlecht hin. Sie stellten auch einen Antrag auf Änderung des Straßennamens, was dann auch offiziell geschah. So wurde aus „Seidmacher“ dann „Seidmacherinnen“.
Etwas kurios das Ganze, weil immer noch alle drei Straßenschilder sichtbar sind, ich persönlich finde aber, es hat Charme und ehrlich gesagt, es fällt auch kaum auf.IMG_20200307_104724

euch eine gute Zeit, bleibt aufmerksam
euer Ronald


Ehrenfelder Geschichte als Kunstobjekt

Heute möchte ich euch kurz ein Kunstobjekt in einer Ehrenfelder U-Bahnstation näherbringen. Es befindet sich in der Zwischenebene der Haltestelle Ehrenfeldgürtel/Venloer Str.IMG_20200302_135717

In der Zwischenebene der 1989 eröffneten Station findet ihr eine etwas groß geratene Bibliothek aus Aluminium. Insgesamt stehen dort 24 Bücher aufgereiht wie in einem Regal. Teilweise sind diese herausgezogen und zeigen Fotos aus den verschiedenen Ehrenfelder Epochen. Egal, ob Heliosturm, Bürgergarde oder das Siegel Ehrenfelds, es gibt einiges zu bestaunen. Dazu sind die Buchrücken der Bücher mit Daten und Fakten der Ehrenfelder Geschichte mit Themen wie: Gründung Ehrenfelds 1845, Bürgergarde, Rheinische Glashütte, St. Mechtern und vielen anderen Titeln beschrieben.IMG_20200302_135653

Die Idee dazu stammt von Gerhard Wilczek. Der Hobbyhistoriker war Ehrenvorsitzender der Ehrenfelder Bürgervereinigung und Verfasser mehrerer Bücher über Ehrenfeld. Er baute damals ein Karnevalsmuseum auf, das, so sagt man, den Grundstock für unser heutiges Karnevalsmuseum in Köln legte. So gibt es in Ehrenfeld auch einen nach ihm benannten Platz in unmittelbarer Nähe zum Ehrenfelder Bahnhof.IMG_20200302_135704

Hier wurde ein kleines Kunstwerk geschaffen, das einige Informationen zum Stadtteil preisgibt und hübsch anzusehen ist. Einziger Wermutstropfen ist die schlechte Beleuchtung in der Zwischenebene. Trotzdem allemal besser, als die tristen Fliesen, die man sonst immer zu sehen bekommt.IMG_20200302_135641

Tja, es gibt immer wieder Kleinigkeiten, an denen man vorbeiläuft, so wie diese. Dabei lohnt es sich, hier und da mal stehenzubleiben und genauer hinzuschauen.

 


Der Turboverdichter in Kalk

In unserer Stadt gibt es viele Denkmäler, Gedenkplatten, Hinweistafeln und dergleichen mehr. Heute möchte ich euch einmal auf ein Industriedenkmal aufmerksam machen. Es steht in unmittelbarer Nähe zum Kalker Stadtgarten und der U-Bahnstation Kalk Kapelle an der B55, ist also leicht zu erreichen.

Wie so oft in Kalk, dreht es sich um ein Stück Geschichte der CFK (Chemische Fabrik Kalk). Wer sich für diese Dinge interessiert, sollte also einen kleinen Abstecher hierhin nicht scheuen.IMG_20200118_111327

Gezeigt wird ein Turboverdichter aus der Sodaproduktion. An diesem Verdichter ist eine Tafel angebracht, auf der folgendes steht:

Turboverdichter aus der Sodaproduktion der vormaligen Chemischen Fabrik Kalk

Im Turboverdichter, der den vorherigen Kolbenkompressor ersetzte, wurde das bei der Sodaherstellung in den Kalköfen anfallende CO² –Gas verdichtet.

Die Turbine stammt von Blohm & Voss aus Hamburg; das Getriebe von der Fa. Renk.IMG_20200118_111339

Der Turboverdichter war bis zur Produktionseinstellung im März 1994 bei der Chemischen Fabrik Kalk GmbH im Einsatz.
In den 1960er Jahren beschäftigte die 1858 gegründete CFK als bedeutendes Kalker Unternehmen 2.400 Mitarbeiter.

Durch ehrenamtliche Arbeit ehemaliger Beschäftigter der CFK wurde der Turboverdichter mit anderen ausgewählten Maschinenanlagen aus dem Abbruch gesichert.

Aufgestellt als Zeugnis der Kalker Industriegeschichte im Rahmen des Kalk-Programms im Dezember 2002.

Schaut sie euch ruhig mal an, ein kleines Stückchen Kalker Vergangenheit wurde hier bewahrt.

 


Colonius – Nichts dreht sich

An der Inneren Kanalstraße steht er, stolz und weit sichtbar. Am 03.06.1981 eingeweiht, gehört er seitdem zur Kölner Skyline und ist für viele Menschen unterwegs ein guter Orientierungspunkt mit seiner stolzen Höhe von rund 243 Metern.

Was waren das für Zeiten, als man noch oben im Panorama-Restaurant in 175 Metern Höhe sitzen konnte und den unglaublichen Ausblick über die Stadt und bei schönem Wetter auch auf das Kölner Umland genießen durfte. Ich kann mich noch gut erinnern, als ich das erste Mal da oben war, es war gigantisch. Während wir in der Cafeteria bei Kaffee und Kuchen saßen, drehte sich das Restaurant innerhalb einer Stunde einmal komplett um die eigene Achse. Es war zu keiner Zeit langweilig da oben.84923933_708686186203361_3933195139731685376_n

Wie gerne würde ich das noch einmal erleben. Auch heute noch erwische ich mich ab und an dabei, wie ich hinauf schaue und mich in Gedanken da oben sitzen sehe. Schade, in anderen Städten bekommt man das hin, wir schaffen das leider nicht. Also schwelge ich weiter in Erinnerungen an diese schönen Momente längst vergangener Tage. Colonius, ich mag dich.

Euer Ronald


Der dicke Herkules

Sechs unter Denkmalschutz stehende Hafenkräne erinnern an die frühere Hafenfunktion des Rheinauhafens mit ehemals sagenhaften 41 Kränen.
Fast ganz am Ende steht er, am Südkai, hübsch parat gemacht, längst unter Denkmalschutz und oft nur von Besuchern der in unmittelbarer Nähe stehenden „Tatortfrittenbude“ beachtet, oder zumindest betrachtet. Dabei ist er für mich ein Wahrzeichen längst vergangener Zeiten hier am Rheinufer. Harte Zeiten, da bin ich mir sicher.

Der Herkuleskran, 1897, ein Jahr vor der Eröffnung des Rheinauhafens erbaut und anfangs von sechs Mitarbeitern (dank eines Übersetzungssystems) mit Muskelkraft bedient. Was muss das für eine Plackerei gewesen sein, unglaublich.74336238_645560439182603_7928548862942248960_o

Dann 1906 auf Elektrobetrieb umgestellt, erbrachte er eine Hebelast von satten 30.000 Kilogramm, was sich 1924 ganz besonders bewährt hat: Bei der Anlieferung des „Dicken Pitters“, der mit 24 Tonnen schwersten Dom-Glocke. Denn der „dicke Pitter“, die Petersglocke wurde von ihm entladen.
Schaut ihn euch an, den alten Kraftprotz, wenn ihr das nächste mal dort spazieren geht. Er ist ein altes Stück Kölle und hat es verdient, beachtet zu werden.

Viel Spaß dabei wünscht euch Ronald.

 


Das Severinstor

Die am Chlodwigplatz gelegene Torburg hat ihren Namen von der Pfarrei St. Severinus. Das Severinstor oder „Vringspooz”, wie sie auf kölsch genannt wird, ist eine der Stadttorburgen der mittelalterlichen Stadtmauer.20171002_121850

Im 13. Jahrhundert errichtet, diente sie der Verteidigung des Toreingangs, und war gleichzeitig ein wichtiger Standpunkt zur Sicherung einiger Klöster und der Straße in Richtung Bonn.

Nachdem 1881 die Stadtmauer eingerissen wurde, verlor die Torburg ihre Funktion und beherbergte lange Zeit verschiedene Museen.

Heute kann man sich in der Torburg trauen lassen und verschiedene Räumlichkeiten können für private Feiern gemietet werden.PSX_20200123_154712

Traditionell wird hier jedes Jahr an Weiberfastnacht die Geschichte von Jan und Griet aufgeführt.

 


Der Tauzieher

Diese Skulptur wurde für die Ausstellung der Vereinigung Kölner Künstler in der Kölner Flora im Jahr 1908 gefertigt. Da sie damals großen Anklang fand, kam irgendwann die Idee auf, eine stark vergrößerte Ausfertigung auf einem ansprechenden Platz in Köln zu installieren. Man entschied sich für eine freie Fläche am Holzmarkt vor dem neuen Kölner Hafen in unmittelbarer Nachbarschaft von Drehbrücke und Malakoffturm.IMG_4429

Die Skulptur aus Muschelkalk gefertigt wurde im Rheinauhafen 1911 aufgestellt. Seit 1980 steht diese Skulptur sogar unter Denkmalschutz. Sie hat eine Höhe von etwa 6,50 Meter, wobei der Sockel etwas mehr als die Hälfte davon einnimmt. Damit ist sie etwa doppelt so groß wie das Original.IMG_4425

Durch die unmittelbare Nähe zur Drehbrücke wird der Tauzieher oft nicht beachtet. Auch finde ich den Platz etwas lieblos und kalt. Irgendwie kommt die Skulptur da nicht zur Geltung und wirkt auf mich schon fast deplatziert. Schade eigentlich, an einem hübscheren Ort und mehr in den Mittelpunkt gestellt bekäme diese Skulptur bestimmt mehr Aufmerksamkeit.

In Köln ist sie übrigens eine der ganz seltenen Figuren, die einen körperlich arbeitenden Menschen zeigen.

 


Das schmalste Haus von Köln

Hi ihr Lieben. Heute war ich mal wieder in einem meiner Lieblingsveedel unterwegs. Rund um den Eigelstein.
Wusstet ihr eigentlich, dass hier auch das schmalste Haus Kölns steht?78252517_653296861742294_8539024038243074048_n

Am Eigelstein 115 steht es, das schmalste Haus in Köln. Es hat eine Breite von nur 2,56 Metern. Dafür hat es eine Länge von rund 30 Metern. Wenn ihr genau hinseht, werdet ihr feststellen, dass die Außenmauern der Nachbarhäuser für dieses kuriose Haus gleichzeitig die Innenwände sind. Die oberen Etagen sind nur über eine Freitreppe im Hinterhof zu erreichen. Würdet ihr hier wohnen wollen?

Manchmal sind es kleine Kuriositäten, die im Alltagsleben untergehen und bei so vielen Sehenswürdigkeiten in dieser Stadt kaum Beachtung finden. Uns Kölschgängern macht es Spaß, diese kleinen Besonderheiten zu entdecken und darauf aufmerksam zu machen. Schaut es euch mal an beim nächsten Besuch im Veedel.

 


Die Brunnenschale auf dem Finkenplatz in Niehl

Hier in schöner Lage einiger Villenhäuser finden wir in der Mitte eine kleine Grünanlage, auf dem eine alte Brunnenschale steht. Auch hier fällt wieder der Name Fritz Encke, wie so oft in Köln, wenn es um Grünanlagen geht. Er ließ diese kleine Anlage 1912 anlegen und es ist anzunehmen, dass auch in dieser Zeit die hübsche Brunnenschale gebaut wurde.IMG_20191029_133457

Die runde Brunnenschale wird durch 5 etwas höhere Säulen untergliedert. Als Brunnen ist die Anlage schon lange nicht mehr in Betrieb, aber wann immer ich hier vorbeikomme, kann ich mich an dem schönen Anblick erfreuen, denn sie wird heute bepflanzt, ist damit auch nach über 100 Jahren immer noch ein „Hingucker“.IMG_20191029_133446


Der Puttenbrunnen in MarienburgLRM_EXPORT_348078284795323_20191027_092228106(1)

Hier handelt es sich um einen hübschen Brunnen, der entdeckt werden will. Marienburg, hierhin verirrt man sich nicht zufällig. Eine ruhige, gehobene Wohngegend. Die Parkstraße, eine kleine unscheinbare Straße. Und wenn man sie entlang geht, steht man irgendwann plötzlich vor diesem Brunnen. Er steht da ein wenig wie eine Mittelinsel eines Kreisels.LRM_EXPORT_348252999309359_20191027_092522820

Gebaut wurde er um 1910 aus Kalkstein. Dieser Schalenbrunnen mit dem großen ovalen Becken gefällt mir gut. In der Mitte steht ein stabiler Brunnenstock, dieser trägt vier Putten, zwei stehen und zwei sitzen. Die stehenden tragen mit erhobenen Händen eine Schale.LRM_EXPORT_348432242379644_20191027_092822064

Eine der sitzenden Putten hält eine kleine Schildkröte auf ihrem Schoß. Von einer kleinen Fontäne fällt das Wasser in die obere Schale und von dort über den Rand und dann über die Putten, um in der unteren Schale wieder aufgefangen zu werden.LRM_EXPORT_348510066398382_20191027_092939888

Sicherlich kein sensationeller Brunnen, aber falls ihr mal am Oberländer Ufer spazierengeht, lohnt sich ein kleiner Abstecher, die Strecke vom Uferweg zum Brunnen beträgt kaum 10 Minuten. Dafür werdet ihr einen hübschen kleinen Brunnen kennenlernen, der euch bestimmt gefällt. Der Puttenbrunnen ist den Weg allemal wert.


 

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