Wir Kölschgänger haben uns mittlerweile durch die Literatur zum Thema „Köln“ gewühlt. Dabei sind wir auf eher mittelmäßige Bücher gestoßen, aber auch auf sehr gute, und ein paar „Perlen“ sind auch dabei. Dies können eher aktuelle, manchmal aber auch „alte Schätzchen“ sein. Auf dieser Seite möchten wir Köln-Bücher vorstellen, die uns persönlich sehr gut gefallen. Sei es, weil sie hilfreich bei unseren Recherchen für unsere Beiträge sind, besonders schöne Themen behandeln oder sich einfach gut lesen lassen.


Das Chormosaik im Kölner Dom

Betritt man den Chor des Kölner Domes, wird der Blick sogleich von den bunten Glasfenstern und dem Schrein der Heiligen Drei Könige in die Höhe gezogen. Dabei lohnt es sich auch, den Blick zu senken. Denn dort, auf einer Fläche von über 1.300 m², ist eines der größten Fußbodenmosaike seiner Art zu bewundern. Entworfen von August Essenwein und hergestellt aus Keramiksteinen von Villeroy & Boch, sind Ende des 19. Jahrhunderts in den verschiedenen Bereichen des Chores drei große Themenkomplexe entstanden.
Im Chorumgang, dem einzigen Teil des Mosaiks, das frei zugänglich ist, wird anhand der Namen und Wappen der Kölner Bischöfe und Erzbischöfe die Geschichte des Erzbistums erzählt. Im abgetrennten Binnenchor ist die christliche Ordnung der Welt dargestellt. Das Vierungsmosaik, heute gänzlich von einem hölzernen Podest überdeckt, gibt den mittelalterlichen Kosmos wieder.
Diese teils eingeschränkt sichtbaren, teils heute verdeckten Bildfelder sind im neuen Band der Meisterwerkereihe „Das Chormosaik im Kölner Dom“ von Dombaumeister a.D. Arnold Wolff in zahlreichen, mitunter unveröffentlichten Farb- und Detailaufnahmen abgebildet. Sie eröffnen dem interessierten Besucher die ganze Pracht des in seinen Ausmaßen größten Kunstwerks des Kölner Domes.

Geschrieben von Arnold Wolff, erschienen im Kölner Dom Verlag. Das Buch hat 84 Seiten. ISBN:9783922442745

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Der Kölner Dom im Zweiten Weltkrieg

Noch heute erscheint es wie ein Wunder: Der Kölner Dom hat den Zweiten Weltkrieg fast unbeschadet überstanden – zumindest auf den ersten Blick. Köln war eines der Hauptangriffsziele der alliierten Bomber im Zweiten Weltkrieg, 1945 lag der überwiegende Teil Kölns in Trümmern. Der Dom war durch seine Lage in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs und der Hohenzollernbrücke besonders gefährdet.
Niklas Möring erzählt in seinem Buch ‚Der Kölner Dom im Zweiten Weltkrieg‘ erstmals ausführlich die Geschichte des Kölner Wahrzeichens im Zweiten Weltkrieg. Er spannt den Bogen von der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 bis zum 700-jährigen Domjubiläum 1948. Der mit teilweise unveröffentlichten Fotografien bebilderte Band zeigt die gewaltigen Anstrengungen zum Schutz des einmaligen Baudenkmals und seiner weltberühmten Kunstschätze, aber auch die großen Schäden, welche die Kathedrale im Krieg erleiden musste.

Geschrieben von Niklas Möring, erschienen im Verlag Kölner Dom. Das Buch hat 112 Seiten. ISBN:9783922442721

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Die Kathedralen-Bauer

Die meisten Bücher über Kathedralen gehen das Thema allein aus kunsthistorischer oder architektonischer Sicht an. Ganz anders „Die Kathedralenbauer“. Gimpel geht weit über die ästhetische Darstellung hinaus. Er beantwortet die Schlüsselfrage, die sich jedem aufdrängt, der eine mittelalterliche Kathedrale betritt: ‚Wie haben die das gemacht?‘ Im 11. und 12. Jahrhundert haben die europäischen Baumeister in England, Deutschland, Spanien, Italien und Frankreich das komplexe Zusammenspiel der verschiedenen Techniken entwickelt und angewandt, das für den Bau dieser außergewöhnlichen Gebilde aus Stein, Holz und Glas notwendig war. Jean Gimpel beschreibt die Männer und Frauen, die ihr Leben damit verbrachten, Steine zu hauen, Dreck zu schaufeln, Mörtel zu rühren. Er beschreibt die Technik, mit der im angeblich finsteren Mittelalter Bauwerke erschaffen wurden, die heute keiner mehr errichten kann. Er zeigt, wie der Kathedralenbau finanziert und ‚gemanagt‘ wurde und so der spirituelle Elan einer ganzen Gesellschaft materiell und finanziell auf den Bau der Kathedralen ausgerichtet wurde, die noch immer Zeugnis ablegen von der Blütezeit des Mittelalters.

Geschrieben von Jean Gimpel, erschienen im Deukalion-Verlag. Das Buch hat 128 Seiten. ISBN: 3930720183

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Feierabend Touren

16 kurze Wanderungen durch Köln

Entspannen nach Feierabend, die Arbeit hinter sich und den Tag mit einer Wanderung ausklingen lassen – das neue Buch „Feierabend Touren“ von Steffi Machnik präsentiert dem interessierten Wanderer erstmals 16 abwechslungsreiche, außergewöhnliche Strecken. Die Touren eignen sich bestens für einen erholsamen Abend nach getaner Arbeit. Vom einstündigen Spaziergang bis zur dreistündigen Wanderung wird dem bewegungsfreudigen Feierabendgenießer alles geboten, um den Tag befreit zu beenden.

Im Wechsel von Wald- und Parkgrün, Kleingartenanlagen und Wasserläufen, Verkehr und Gewerbe lässt sich Köln in seiner gesamten Vielfalt erwandern. Jede Route führt stets durch Grünanlagen und bietet verschiedene, bemerkenswerte Ausblicke auf die Stadt am Rhein. Genaue, übersichtliche Wegbeschreibungen und Erläuterungen zu den Sehenswürdigkeiten entlang der vorgestellten Strecke machen dieses Buch zu einem idealen Begleiter. Zum krönenden Abschluss jeder Wanderung werden Biergärten und Lokale vorgestellt, die sich für eine verdiente Schlusseinkehr eignen.

Das Buch ist in Zusammenarbeit mit dem Kölner Eifelverein entstanden.

Geschrieben von Steffi Machnik, erschienen im Bachem-Verlag. Das Buch hat 192 Seiten. ISBN: 9783761625569

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Himmel un Ääd

Kann man seinem Liebsten trauen? Diese Frage plagt Spitzenköchin Katharina Schweitzer, nachdem ihre Spülfrau Minka aus dem Rhein gefischt wurde und ihr Freund Ecki unter Mordverdacht gerät. Aber nicht nur ihre Liebe zu Ecki, auch das Überleben der Weißen Lilie steht auf dem Spiel, denn eine neue Restaurantkette mischt durch einen schonungslosen Verdrängungswettbewerb die Kölner Gastroszene auf. Als Katharina wieder einmal ihre Spürnase einsetzt und auf einen perfide Melange aus Habgier und Schaumschlägerei stößt, kann sie nur hoffen, dass sie das Richtige tut.

Ein Köln-Krimi, der Spaß macht. Gute Unterhaltung für zwischendurch.

Geschrieben von Brigitte Glaser, erschienen im Emons-Verlag, das Werk umfasst 304 Seiten und ist unter der ISBN: 978-3897059337 erhältlich.

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ICH FÜRCHTE,HERR PASTOR, WIR SIND BESTOHLEN

Um den Kölner Dom ranken sich viele Geschichten und Legenden – spannend und skurril. Der Autor Robert Boecker, Chefredakteur der „Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln“ und ausgewiesener Experte für das gotische Bauwerk, stellt eine Auswahl an Texten vor. Er präsentiert ungewöhnliche Kapitelle, schillernde Persönlichkeiten und erzählt von spektakulären Diebstählen sowie jahrhundertealten Bräuchen im Dom, die weitgehend unbekannt sind.

Reich illustriert mit außergewöhnlichen Fotografien aus der Gegenwart sowie seltenen Abbildungen aus dem 19. Jahrhundert setzt dieser Band das bedeutende Wahrzeichen Kölns neu in Szene.

Dieses Buch hält, was der Text der Rückseite verspricht. Ein Buch, das fasziniert und für jeden, den unser Dom in seinen Bann gezogen hat, unbedingt zu empfehlen ist.

Geschrieben von Robert Boecker, erschienen im Bachem-Verlag. Das Buch hat 128 Seiten. ISBN: 978-3761630433

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DER KOLOSSALE GESELLE

Wer kennt noch den Kölner Dom vor 1842? Das vorliegende Buch macht ihn wieder bekannt: den Torso, dessen mächtiger Baukran und hoher Chor über Jahrhunderte das Bild der Stadt bestimmten. Die frühen Domansichten der Graphischen Sammlung des Kölnischen Stadtmuseums präsentieren diesen „Dom vor dem Dom“ in seiner ganzen Vielfalt. Jedes dieser Werke belegt, was nicht erst seit 130 Jahren gilt: Der Dom und die Stadt Köln sind untrennbar miteinander verbunden.

Soviel zum Text auf der Rückseite dieses außergewöhnlichen Buches. Die Abbildungen in Form von Stahlstichen, Holzschnitten und vielem mehr, lassen das Herz eines jeden Dombewunderers höher schlagen.

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Heilige in Köln

Wie kommt die Sau zum Antonius, warum verschenkt der kleine Hermann einen Apfel an die Gottesmutter? Fragen, die das vorliegende Büchlein beantworten möchte, aber nicht nur das. Einen ganzen Reigen Heiliger lassen die Autoren zu Wort kommen, die mit ihren Legenden die Menschen heute immer noch begeistern. Es sind Heilige, die in Köln und im Rheinland gelebt haben, oder hier geboren und dann anderswo zu Heiligen wurden. Einige waren Durchreisende, andere sind allein durch ihre Verehrung prägnant im Rheinland vertreten, wieder andere sind längst in Vergessenheit geraten, aber ihre Geschichten sind so schön, dass man sich ihrer auch heute noch erinnern sollte.

Das heilige Köln, die Stadt, die wie kaum eine andere so viele „heilige Knöchelchen“ zu bieten hat, huldigt mit diesem Buch den Heiligen und ihrer Geschichten, die die Menschen geprägt haben. Dabei ist es nicht so wichtig, ob zu ein paar Knöchelchen Geschichten erfunden wurden oder ob zu Heiligengeschichten ein paar Knöchelchen kamen, denn das nimmt der Kölner nicht so genau.

Geschrieben von Manfred Becker-Huberti und Konrad Beikircher, erschienen im Bachem Verlag, das Buch hat 142 Seiten. ISBN: 9783761625491

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Franzosen in Köln

Am 6. Oktober 1794 erobern 100 zerlumpte Franzosen „en passant“ die zu der Zeit größte Stadt Deutschlands: Köln. Sie bleiben 21 Jahre.

Seitdem ist nichts mehr, wie es war…

So steht es im Klappentext dieses kleinen Buches. Und wer unsere Stadt verstehen möchte, der sollte das Buch unbedingt lesen, denn die Franzosen haben Köln und auch die Kölner verändert.

So finden wir ganz wunderbar geschriebene Geschichten über Freiheitsbäume, die Reinigung und Beleuchtung der Straßen, den republikanischen Kalender der Franzosen und vieles mehr. Es ist nicht sehr dick, hat nur 78 Seiten, aber es sind 78 unterhaltsame Seiten, und am Ende hat man sogar etwas gelernt. Ich kann euch dieses Buch wirklich nur ans Herz legen.

Herausgeber ist Gerhard Ziebolz, erschienen im Maternus Verlag, es hat 78 Seiten.ISBN: 3887352076

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Einmal Prinz…und (fast) zurück

Wer schon immer mal wissen wollte, wie das „Prinzsein“ so abläuft, dem möchte ich dieses locker geschriebene Buch empfehlen.

So wie Wicky Junggeburth es in seinem Schlager besingt, so träumt wohl jeder waschechte Jeck davon, „eimol Prinz ze sin“. Auch Holger Kirsch, gebürtiger Kölner und Karnevalist durch und durch, hegte als kleiner Fetz den Wunsch, als Prinz Karneval das kölsche Narrenvolk zu regieren.
In der Session 2015 wurde sein Kindheitstraum wahr und aus dem Architekten und Familienvater Seine Tollität Prinz Holger I. Seine Freunde und Kollegen aus der Flittarder KG, Michael Müller (Bauer) und Sascha Prinz (Jungfrau Alexandra), machten das Trifolium und somit das Glück perfekt.
Was auf den ersten Blick nach Ruhm, Ehre, Prominenz und jecker Glückseligkeit klingt, gleicht tatsächlich einem Staatsakt und birgt ungeahnte Herausforderungen – von der Anwendung kosmetischer Produkte wie Enthaarungscreme bis zum Spagat zwischen dem Alltag mit Kind und Kegel und dem Mikrokosmos „Sitzungskarneval“. Schließlich ist der Frohsinn eine ziemlich ernste Angelegenheit.
Mit seiner Frau Christina hat Holger Kirsch in „seiner“ Session Tagebuch geführt und lässt ganz offen alle Mäuschen spielen, die schon immer einmal wissen wollten, was sich hinter den Kulissen des prächtigen Dreigestirns abspielt und wie es gelingt, ein Jahr des Ausnahmezustandes ohne Spätfolgen zu überstehen.
Ein spannender Blick durchs Schlüsselloch – mit der nötigen Portion Humor, überraschender Ehrlichkeit und ganz viel Liebe.

Geschrieben von Christina Kirsch, erschienen im Marzellen-Verlag, das Buch hat 208 Seiten. ISBN:978-3937795362

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Der Kölner Altstadtführer

Dieses Buch ist leider schon etwas älter, und nach meiner Information nicht mehr „aufgelegt“. Dies ist sehr schade, bietet es doch neben einer kurzen Einführung in die Kölner Geschichte jede Menge kurzer Erklärungen zu Sehenswürdigkeiten, Legenden, Sagen und Kultur, und gerade in diesen Bereichen ändert sich ja nicht viel, so, dass dieser Band eine schöne Hilfe ist, um unsere Altstadt zu erkunden. Deshalb lohnt es sich allemal nach gebrauchten Büchern Ausschau zu halten, diese sind für ganz kleines Geld zu bekommen und eine gute Investition.

Geschrieben von Yvonne und Thomas Plum, erschienen ist es im Bachem Verlag und hat 176 Seiten. ISBN: 9783761613535

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Sulpiz Boisserée und die Vollendung des Kölner Doms

Im Jahre 1808, mit 24 Jahren, beschloss Sulpiz Boisserée (1783–1854), Kaufmannssohn aus Köln, sein Leben der Vollendung des Kölner Doms zu widmen. Ein aberwitziges Unternehmen: Köln war eine französische Stadt, der Dom eine nahezu verwahrloste Ruine, die Gotik verachtet…
Aber Boisserée gelang es, Goethe als Unterstützer für sein Vorhaben zu gewinnen, den 19-jährigen preußischen Kronprinzen 1813 für den Kölner Dom zu begeistern, mit Schinkel 1816 den Weiterbau zu planen und schließlich 1842 Berater des Königs Friedrich Wilhelm IV. bei der Vollendung des Kölner Doms zu werden. Seine »verrückte« Idee war Wirklichkeit geworden.
Wie das möglich war und gleichzeitig der Kölner Dom in den Turbulenzen der Zeit immer mehr zum Politikum der Deutschen wurde, erzählt diese Biographie, die ein Licht wirft auf eine der ungewöhnlichsten und erfolgreichsten Bürgerinitiativen.

Autorin dieser schönen Biographie ist Renate Matthaei, das Buch ist im BOD Verlag erschienen und hat 444 Seiten.

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VIA INDUSTRIALIS – Eine Entdeckungsreise Kölner Industriekultur

Via Industrialis ist ein Führer zu den spannenden Orten der Industrie- und Verkehrsgeschichte in Köln. Das Spektrum reicht von bedeutenden Zeugnissen aus der frühindustriellen Zeit, wie den Barockbauten aus der Seidenweberzeit an der Mülheimer Freiheit, bis zu hochkarätigen großindustriellen Anlagen aus der Zeit der Hochindustrialisierung, wie der Gasmotorenfabrik Deutz – die weltweit erste Motorenfabrik, in der Nicolaus August Otto den Viertaktmotor erfand. Darüber hinaus führt der reich bebilderte Band zu wichtigen Hafen- und Verkehrsbauten, die in engem Zusammenhang mit der Industrialisierung entstanden sind und ausgebaut wurden: Häfen, Bahnhöfe, Bahnbetriebswerke und Brücken.

Mir gefällt dieses Buch ausgesprochen gut, denn es führt mich an mir größtenteils unbekannte Orte. Allein die Fotos lassen mich träumen, sie versetzen mich in alte Zeiten, ich höre den Lärm in der Halle, habe die Gerüche in der Nase, meine Neugierde ist geweckt. Nicht alle Orte kann ich mir persönlich anschauen, aber eine ganze Menge eben doch, und da kommt natürlich Kölschgänger ins Spiel. Hier geht es um Kölner Geschichte, teilweise durch Besuche noch erlebbar. Wenigstens mit etwas Fantasie. Also werde ich diese Informationen „aufsaugen“, die Orte besuchen, um sie zu „erfühlen“ und daraus die eine oder andere Kölschgänger-Geschichte schreiben. Spannend.

Die Autoren sind Walter Buschmann, Matthias Hennies, Alexander Kierdorf, es hat 224 Seiten. erschienen ist es im Klartext Verlag.

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Die Mauer von Cöln Historie und Histörchen rund um die mittelalterliche Stadtbefestigung

Ein kleines, aber feines Buch über das alte Köln und seine Stadtbefestigung. In kleinen, gut lesbaren Kapiteln wird uns hier viel Wissen vermittelt. Egal ob es um den Abbruch geht, und wie es überhaupt dazu kam, den Stand des damaligen Stadtrates dazu, oder die Erklärung zu „Schmitz Backes“, immer wieder erfahre ich hübsche Histörchen über das alte Köln. Wer weiß schon etwas über den „feurigen Elias“, einer Dampflok, die mitten über die Luxemburgr Straße fuhr, oder kölsche Originale wie die „Läsche Nas“.

Ein größerer Teil ist den Kölner Stadttoren gewidmet, so wird vielen Toren eine eigene kleine Geschichte gewidmet. Ich hatte viel Freude beim Lesen, ein paar sehr schöne schwarz-weiß Fotos, die mir halfen, mich mit dem Text in die damalige Zeit zurück zu versetzen, runden das Ganze ab. Das Buch ist aus den Achtzigern, aber das ist in diesem Fall völlig egal. Von mir eine klare Kaufempfehlung.

Der Autor ist Engelbert Greis, das Buch hat 78 Seiten und ist im Rheinau Verlag Köln erstmals 1981 erschienen.

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Sagen und Legenden aus Köln

Tilman Röhrig, der Autor dieses schönen Buches hat ja schon viele Bücher geschrieben und ist in der „Kölner“ Buchszene bekannt durch seine historischen Romane. Hier befasst er sich mit den Kölner Legenden. So erzählt er uns sehr bekannte Geschichten wie die vom Baumeister Gerhard oder Jan und Griet, natürlich sind auch unsere allseits beliebten Heinzelmännchen mit von der Partie und auch die Legenden von Anno, Hildebold und Gereon werden uns erzählt. Aber auch einige nicht ganz so bekannte Legenden, wie die von Ida und Karl oder der Fressklötsch sind vertreten. Insgesamt ein hübsches Buch für Leute die im Thema „Kölner Legenden“ noch nicht ganz so bewandert sind, wer eher unbekannte Legenden sucht, findet bessere Bücher, die wir euch natürlich auch noch vorstellen werden. Aber als Einstiegsbuch in dieses Thema ist es sicher eine sehr gute Wahl.

Autor ist Tilman Röhrig, das Buch hat 160 Seiten und ist 2008 im Verlag Edition Colonia erschienen. ISBN: 9783939722235

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Das Kölner Stadtgrün – Eine Entdeckungstour

Für uns Kölschgänger ist es sehr wichtig, detaillierte Informationen für unsere Beiträge zu finden. Im Bereich Parks und Grünanlagen gibt es da nicht so wahnsinnig viel gute Literatur, aber dieses Buch nehme ich immer sehr gerne zur Hand, denn es ist sehr gut geschrieben und bietet eine Menge an Informationen. Die einzelnen Grünanlagen sind wunderbar unterteilt, wir finden nicht nur die bekannten Anlagen wie den Rheinpark oder die Flora, sondern auch kleine, manchmal nur in den jeweiligen Veedeln bekannte Anlagen. Über den Volksgarten mag ich ja noch ein wenig Wissen abrufen können, aber spätestens beim Kalker Stadtgarten oder dem Gremberger Wäldchen bin ich raus. Besonders gefreut haben mich die sehr guten Beschreibungen zum Äußeren Grüngürtel, da findet man im Netz nur sehr wenig Infomaterial.

Mit diesem Buch haben Petra Zimmermann und Karla Krieger die Kölner Grünanlagen sehr ausführlich und detailliert beschrieben, hübsche Fotos runden das Ganze ab. Zusätzlich gibt es sogar noch Ausschnitte von Stadtplänen, die das Orientieren und Finden der Anlagen erleichtern.
Dieses Buch lädt ein, sich mal „auf die Socken“ zu machen und die eine oder andere Anlage zu erkunden. Köln ist grün, spätestens nach der Lektüre dieses Bandes ist das jedem klar.

Autoren sind Karla Krieger und Petra Sophia Zimmermann, das Buch hat 175 Seiten und ist 2009 im Mercator-Verlag erschienen. ISBN: 9783874634441

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Domfeuer – Ein Krimi aus dem Mittelalter

Mal kein geschichtliches Buch, sondern ein Krimi, und zwar ein richtig guter. Kurzweilige Unterhaltung garantiert.

Im Jahr 1248: Der geplante Neubau des Kölner Doms steht unter keinem guten Stern: Ein Werkmeister der Dombauhütte und drei reiche Stifter werden in ein und derselben Nacht umgebracht. Zu dumm für Hafenknecht Paulus, dass er mit Klinge und blutdurchtränktem Hemd neben einer der Leichen entdeckt wird. Ganz Köln jagt ihn nun – und er jagt den mordenden Unbekannten, der ihn in die Falle gelockt hat. Alle Spuren führen auf ein mysteriöses Schiff, das im Kölner Hafen vor Anker gegangen ist. Doch nicht nur seinen eigenen Hals muss Paulus retten – das Schicksal der gesamten Stadt und der Neubau der Kathedrale stehen auf dem Spiel.

Autor ist Dennis Vlaminck, das Buch hat 383 Seiten und ist im emons Verlag unter der ISBN: 9783897058712 erschienen.

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Die Römer kommen!: Der Roman einer Stadtgründung

Der Titel sagt alles, hier erzählt, wie die Gründung Kölns vonstatten ging. Und zwar, von Anfang an. Sehr schön erzählt.

Septimus und Quintus Agrippa erhalten vom römischen Kaiser Augustus den Auftrag, ein Legionslager am Rhein aufzubauen. Aus dem Nichts soll in tiefster Wildnis ein neuer Standort als Grenzsicherung für das Imperium Romanum entstehen. Aber das ist nicht so die einzige Herausforderung: Die Gegend ist gefährlich und von Germanen bevölkert. Amüsant und anschaulich erzählt Armin Maiwald in einer fiktiven, in historische Fakten eingebetteten Geschichte von der Stadtgründung Kölns – ubi bene ibi Colonia!

Autor ist Armin Maiwald, das Buch hat 304 Seiten und ist im emons Verlag unter der ISBN: 9783740804183 erschienen.

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