Engelssturz

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Bereits seit 61 Jahren steht es dort, das Mahnmal „Engelssturz“ von Joseph Höntgesberg. Der gleiche Bildhauer, der auch das Flakhelfer-Denkmal in Neubrück erschaffen hat. (Ihr erinnert euch vielleicht an meinen Beitrag darüber) Engelssturz findet ihr im rechtsrheinischen Dellbrück, an der Otto-Kayser-Straße. Es soll an die Menschen erinnern, die im 2.Weltkrieg Opfer der Gewaltherrschaft wurden.
Jahrelang bemerkten es die Menschen, die vorbei gingen oder fuhren. Doch plötzlich wucherten die Bäume alles zu. So musste eine Lösung her. Diese sah dann eine Art Miniparkanlage vor, mit Begrünung und Sitzbank.
Begrünung war bereits vorhanden, es mussten nur noch Wege dort hinführen. Auch dies geschah, sehr zur Verwunderung des Künstlers. Es wird dort nun gerne eine Gassi-Runde gedreht, oder auch mal ein Bierchen getrunken. Trotzdem ist sie immer noch etwas abseits, denn oft fährt man daran vorbei, ohne sie zu bemerken. Doch wenn man einmal davor steht, sieht man die Details.
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Die ebenfalls steinerne Infotafel ist allerdings schon recht verwittert und braucht mal eine kleine Erneuerung. Der Dellbrücker Künstler wird sich nicht mehr dran stören, er ist 2019 verstorben.
Die Skulptur „Engelssturz“ ist ein sehr imposantes Werk, mit einem Gewicht von 10 Tonnen.
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Und eines wäre schon noch wünschenswert. Der Künstler hat viel geschaffen und es wäre eigentlich wichtig bzw. richtig, wenn man auch ihm in Dellbrück eine Gedenktafel errichtete. Höntgesberg war auf jeden Fall ein hohes Alter beschieden. Eine schöne Belohnung für sein
sdr_vivi
unermüdliches Schaffen der Erinnerung. Er verstarb 97-jährig und wurde in Köln Merheim auf dem Kalker Friedhof zur letzten Ruhe gebettet.
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Einen schönen Sonntag wünscht euch Elisabeth.
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