Die Flehbachaue

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Köln hat im rechtsrheinischen eine Auenlandschaft, die mich vor einigen Jahren zu dem Krimi „Der Tote aus den Flehbachauen“ inspiriert hat. Damals wusste ich noch nicht, dass ich einmal für Kölschgänger schreiben würde. So bin ich nun wieder in den Auen von Köln – Brück unterwegs, damit ihr liebe Leser, diese einmal kennenlernen könnt.

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Der Flehbach, der diese Auen bildet, entspringt am Tütberg im Königsforst. Auf einer Länge von 17 Kilometern fließt er aus dem Gebiet von Bergisch Gladbach nach Köln – Mülheim, wo er in den Rhein mündet. Allerdings trägt er dort nicht mehr den Namen Flehbach, sondern Faulbach. Ihr erinnert euch vielleicht an meinen Beitrag über das Kreuzwasser. In Merheim wird er gemeinsam mit dem Bruchbach zum Faulbach.

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Doch zurück zur Flehbachaue in Brück. Es ist ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet, inklusive Bouleplatz, Spielplatz, Grillanlage, Ententeich, der zur Zeit merkwürdigerweise nicht eine einzige Ente hat. Ein Insektenhotel, Auenwiesen, Hundefreilauffläche und Wanderwege. Alles gelegen nah der Flehbach Arena, wo der hiesige Fußballverein seine Heimat hat. Sitzt man am Teich, sieht man dort oft Alexandersittiche, die im Winter sogar auf der Eisfläche des Teichs landen. Am späten Abend, also in der Dämmerung fliegen dort Fledermäuse.

Die Auenwiesen werden bei Hochwasser überflutet. Dies ist dem Ökosystem und dem Hochwasserschutz dienlich.

sdr_viviNoch eine weitere Besonderheit findet man dort, nämlich einen Sandfang inklusive Krebssperre.
Die Krebssperre soll die heimischen Arten im Oberlauf des Flehbachs vor den fremden Arten schützen. Interessant und auch spannend zu wissen.
Der Sandfang ist ähnlich wie das, was ich letztes Wochenende von den Römern und ihrer Wasserleitung berichtet habe. Hier in den Flehbachauen wurde am Hochwasserrückhaltebecken ein Sandfang errichtet, der Sand und andere Sedimente abfängt. Dadurch wird eine Verschlammung verhindert. Der Bachlauf bleibt klar.
In den Auen leben natürlich auch viele Vögel, Insekten, Frösche und Libellen. Mit den Kindern macht es darum vor allem im Sommer Spaß, dort die Natur zu erkunden.

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Habt einen schönen Sonntag und bleibt gesund.

Eure Elisabeth

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