Schloss Arff

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Am äußersten Stadtrand, zwischen Wald und Feld, liegt das Kölner Barockschloss Schloss Arff, welches seinen Namen den Rittern van der Arffe verdankt.
Früher diente es den Adelsfamilien, die es im Besitz hatten, als Sommerresidenz.

Um genau zu sein, es ist zu finden in Roggendorf-Thenhoven. Aber fast in Dormagen Hackhausen.
Umgeben von einer weitläufigen Parkanlage nebst altem Baumbestand liegt es da. Nach Dormagen ist es von dort aus kürzer als in die Kölner City, die ca. 20 Kilometer entfernt liegt. Und dennoch ist man auch hier, mitten auf dem Feld immer noch in Köln.
Einst war es ein Wasserschloss, doch die Grabenanlage war schon lange ausgetrocknet, da die Quelle des Pletschbachs versiegt ist. Der Wassergraben wurde zugeschüttet.
Das heutige Gebäude von Schloss Arff ist bereits der 2. oder gar 3. Bau an dieser Stelle. Im Mittelalter gab es dort einen Vorgängerbau, der ganz anders ausgesehen haben dürfte, als das Lustschloss, was dort heute steht.
Letzteres wird dem Architekten Leveilly zugeordnet, der auch beim Schloss Brühl und dem Rathaus in Bonn Hand angelegt hat.oznorMB_vivi

Zu Beginn des 19.Jahrhunderts wurde die Familie Geyr von Schweppenburg Eigentümer.
Seit 2015 ist es im Besitz einer Verwandten der Schweppenburgs, die es mit ihrem Ehemann von Landsberg-Velen kaufte. Diese bauten es zu einer Eventlocation aus, welche für allerlei Festlichkeiten und Events angemietet werden kann.
Doch auch für Dreharbeiten ist es bestens geeignet, denn man kann die Anlage nicht nur als Schloss, Landsitz oder Gutshof betrachten, sondern auch als Kloster. Der Fantasie der Produktion wären dort nur wenig Grenzen gesetzt. Zumal es auch eine eigene Pferderennbahn auf Schloss Arff gibt. Diese wurde zwar wegen der notwendigen Umbauten, insbesondere auch eines sehr geräumigen Parkplatzes, um knapp 30 Meter gekürzt, ist aber nach wie vor dort. Überhaupt wird in dieser Ecke Kölns sehr viel geritten und es finden sich dort bei Roggendorf einige bekannte Stallungen.oznorMB_vivi

Das Schloss nebst Anlage steht seit 1981 unter Denkmalschutz.

Wer also gerne in der Natur ist, umgeben von Wiesen, Feldern, Bachläufen und Pferdekoppeln, dem lege ich diese Ecke Kölns nah.
Vielleicht ja auch zu einem Sonntagsspaziergang.

Es grüßt euch Elisabeth

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