Björn Heuser

Björn Heuser, 1982 in Köln Ehrenfeld geboren, ist ne echte kölsche Jung und Vollblutmusiker mit Herz und Seele.

Als Musiker, Liedermacher und v.a. Komponist ist er inzwischen aus Köln nicht mehr wegzudenken und wird sogar schon mit Hans Knipp verglichen. Viele kennen ihn sicherlich von den gut besuchten kölschen Mitsingkonzerten jeden Freitag Abend im Gaffel am Dom oder vom Mitsingweltrekord „Kölle singt“.

Aber Björn singt nicht nur altbekannte Titel sondern steht auch mit eigenen kölschen Titeln auf der Bühne die er u.a. in der Reihe „Montagslieder“ und beim „Weihnachtsjeföhl“ auf die Bühne bringt und u.a. mit dem aktuellen Album „Zick es Jlöck“ präsentiert. Ein ganz besonders schönes Projekt sind die Kinderlieder von „Björns Bärenbande“ die schon die ganz kleinen musikalisch an die kölsche Sproch ranführen.

Als Liedermacher und Komponist hat Björn bereits viele Titel u.a. für die Bläck Fööss, Brings, Paveier, Altreucher, Klüngelköpp, Funky Marys, Rheinländer und viele andere geschrieben die den meisten von uns sehr gut bekannt sind.
Ich freue mich sehr dass Björn unsere 11 Fragen im Interview beantwortet hat. Hier sind sie…….

1. Was verbindet Dich mit Köln?

Ich bin in Köln geboren, habe nie woanders gelebt, und will das auch nicht ändern. Außerdem hat alles, was ich beruflich mache, irgendwie mit Köln zu tun. Nicht umsonst werde ich auch oft als „Berufskölner“ bezeichnet.

2. Wie feierst Du Karneval oder versuchst Du, ihm zu entfliehen?

Ich feiere während der Arbeit sozusagen, weil ich an Karneval natürlich nur auf der Bühne stehe.

3. Wo würdest Du Leben wollen wenn nicht in Köln?

Nirgendwo. 

4. Hast Du Lieblingsplätze oder Rückzugsorte in der Stadt?

Ich bin gerne in meinem Heimat-Veedel Bickendorf unterwegs. Dort ist es zum Teil auch schön grün. Die Parks sind meine Rückzugsorte, oder besonders auch gerne mein schöner, großer Garten.

5. Deine Lieblingslokalität?

Ich habe unheimlich viele Stammkneipen, die alle ihren individuellen Charme haben. Da kann und möchte ich keine hervorheben.

6. Was fehlt Dir in Köln?

Parkplätze.

7. Dein Lieblingsveedel?

Natürlich Bickendorf.

8. Was geht Dir in Köln auf die Nerven?

Köln mutiert immer mehr zu DER In-Stadt überhaupt. Wir müssen auf unsere kölsche Seele und das kölsche Herz aufpassen, auf unsere Stadt achten, denn sie ist etwas besonderes. Wir sind bunt, multi-kulti, hier ist Platz für jeden, kein Mensch ist mehr wert oder wichtiger, als ein anderer. Das müssen wir auch so leben. Respekt ist das Zauberwort.

9. Welchen Kölner Promi würdest Du gerne Treffen?

Promis interessieren mich weniger. Ich mag lieber die alten, kölschen, urtümlichen Begegnungen. Da kann unsere Generation viel lernen, nicht nur Dinge, die die kölsche Sprache betreffen.

10. Wenn Du einen Tag OB wärst, was würdest Du ändern?

Oje, OB will ich gar nicht sein. Ich ziehe meinen Hut vor jedem, der sich das antut und für uns Bürger sein Leben investiert.

11. Was ist für Dich das kölsche Jeföhl?
Die Mentalität der Menschen hier, egal wo sie herkommen. Wenn man sich das Treiben der Stadt in den verschiedenen Veedeln aus der Vogelperspektive anschauen würde, würde man Einiges beobachten können. Diese Vielfalt macht Köln und ein stückweit das kölsche Jeföhl aus, denke ich.

Kölschgänger bedankt sich bei Björn Heuser für das Interview.