Mätes & Bätes

Heute: Mätes &Bätes – Das kölsche Brüder- Duo. Mit altbekannten kölschen Hits und eigenen Kompositionen die den Vergleich mit den „großen“ nicht zu scheuen brauchen könnt ihr ein Akustik Duo erleben das ihr ihr garantiert nicht mehr vergessen werdet. Also musste Kölschgänger mal schauen wie die beiden so „ticken“.

Was verbindet euch mit Köln?

Einfach alles. Wir sind in Lindenthal geboren und in Weiden aufgewachsen. Hier sind  unsere Wurzeln. Unsere Familie lebt seit Generationen in Köln und unsere Freundeskreise sind über 30 Jahre lang gewachsen. Ansonsten eben die üblichen Dinge: der FC, der Karneval und natürlich die vielen kölschen Lieder, die wir als Mätes & Bätes den Menschen so gerne vorspielen.

Wie feiert ihr Karneval?

Früher haben wir während der Session viel gefeiert jeden Tag im Straßenkarneval mitgenommen. In den letzten Jahren ist das zwar etwas weniger geworden, wir feiern aber wieder richtig gerne und viel, seit wir Mitglied in einem jungen, alternativen Karnevalsverein, dem KG Tote Funken eV, sind. Da sind wir das ganze Jahr über karnevalistisch aktiv. An den jecken Tagen selber nehmen wir, wenn wir nicht selber spielen, natürlich vieles mit. Wir gehen beispielsweise auf die Loss mer singe-Party in den Balloni-Hallen in Ehrenfeld und beim Geisterzug mit. Karnevalssonntag hat in diesem Jahr unser Verein das erste Mal eine eigene Tote-Funken-Karnevalsparty im Low Budget an der Moltkestraße veranstaltet. Das war Kneipen-Karneval von seiner besten Seite! Wir durften dort auftreten und haben sogar spontan ein paar Songs mit Carolin Kebekus gespielt. Außer uns sind dort auch die fantastischen Rockemariechen, De Imis feat. Carolin Kebekus und Querbeat aufgetreten.

Wo würdet ihr leben wollen wenn nicht in Köln?

Bätes: Im unmittelbaren Kölner Umland, damit man ganz schnell in Köln sein kann.

Mätes: Ich kann mir nicht vorstellen, irgendwo anders zu leben. Aber wenn ich mir etwas vorstellen muss, dann wäre es wahrscheinlich in der totalen Einöde und mitten in der Natur.

Habt ihr Lieblingsplätze oder Rückzugsorte in der Stadt?

Bätes: Für mich ist das der Stadtwald in Braunsfeld und Müngersdorf. Ich gehe gerne am Stadion um den Adenauer Weiher, den Tierpark, das Haus am See bis zum Geißbockheim spazieren oder laufen. Ich schaue auch schon mal beim FC-Training zu, wenn ich Zeit habe.

Mätes: Ich lebe mitten in Ehrenfeld und die Wohnung ist natürlich mein Rückzugsort Nummer 1 in der Stadt. Ehrenfeld hat so tolle Kneipen, Cafés, Restaurants und echte kleine Läden, in denen noch die Inhaber mitarbeiten. In diesem Schmelztiegel findet jeder einen, der seine Sprache spricht.

Lieblingslokalität?

Wir sind als Mätes & Bätes eng verbunden mit dem Wirtshaus Spitz von Stefan Funke im Agnesviertel. Das Essen da ist toll, der Service passt und das ganze Team ist jung und einfach super drauf. Wir haben da immer eine gute Zeit. Für uns machen die schönen Erinnerungen an unsere Entstehungsgeschichte das Wirtshaus Spitz zu einem ganz besonderen Ort. Stefan Funke war mit der Gaffel Brauerei der erste, der uns letztes Jahr nach unseren ersten beiden Test-Auftritten im Musketier und im Hemmer in Ehrenfeld im Blindflug für’s Spitz gebucht hat. Zufällig war auch der Fotograf André Rüssel dort. Er hatte seine Kamera im Gepäck und hat das Foto von uns gemacht, das auf unserer Website, der Facebook-Seite und auch auf dem Bierdeckel und dem Plakat drauf ist, das die Gaffel Brauerei für uns gestaltet hat.

Bätes geht sehr gerne auch ins „Ars Vivendi“, dem Italiener seines Vertrauens bei ihm um die Ecke auf der Aachener Straße in Braunsfeld. Ihm geht nichts über ein leckeres Glas italienischen Wein und die hausgemachte Antipasti-Platte von Salvatore.

Was fehlt euch in Köln?

Eigentlich ist alles da, was wir brauchen. Strand und Meer wären noch okay.

Lieblingsveedel?

Bätes: Braunsfeld mit dem Stadtwald, den Restaurants, Bars und Kneipen. Außerdem Weiden, dem Veedel, in dem wir aufgewachsen sind und wo unsere Eltern und Großeltern noch heute leben.

Mätes: Meine Stationen waren bisher Weiden, Lindenthal und Ehrenfeld und an alle habe ich tolle Erinnerungen. Mein großes Glück habe ich aber in Ehrenfeld gefunden.

Was geht euch in Köln auf die Nerven?

Ganz ordentlich, dass es so wenig bezahlbaren Wohnraum gibt.

Außerdem die Dauerbaustellen, die jede Fahrt durch die Stadt zum Hindernis-Parcour im Schneckentempo machen.

Welchen kölschen Promi würdet ihr gerne mal treffen?

Da gibt es einige. Als große Fans natürlich die FC-Größen unserer Zeit wie zum Beispiel Lukas Podolski, Timo Horn, Jonas Hector, Peter Stöger oder Jörg Schmadtke.

Bätes: Ganz spannend fände ich es aber auch, einmal den Astronauten Alexander Gerst zu treffen.

Mätes: Ich habe im letzten Jahr ein Lied für das neueste Album der Bläck Fööss geschrieben. Es war mir eine wirklich große Ehre und es hat tierisch Spaß gemacht, an diesem Lied zusammen mit Erry Stoklosa von den Fööss zu feilen. Mit seiner Stimme in den Ohren bin ich aufgewachsen und der Wunsch, ihn zu treffen und mit ihm zusammengearbeitet zu haben, ist in Erfüllung gegangen. Außerdem würde ich wahnsinnig gerne Wolfgang Niedecken und Tommy Engel kennen lernen.

10. Wenn du einen Tag OB wärst, was würdest du ändern?.

Wir würden dafür sorgen,  dass vor allem Bauarbeiten  in der Stadt und auf den Straßen immer schnell wieder abgeschlossen  sind.

11. Was ist für dich das Kölsche jeföhl?.

Genau das, was wir auf unseren Auftritten immer erleben.

Das waren die 11 Fragen an Mätes und Bätes.

Ihre Homepage : www.maetesundbaetes.de

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